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Mit den Händen das Holz fühlen. Auf den Schultern die Last tragen. Spüren, wie schwer es ist. Das erleben Menschen, die Karfreitag beim Ökumenischen Kreuzweg das große Holzkreuz tragen. :Ökumenischer Kreuzweg in der City

Evangelische und katholische Christinnen und Christen sind am Freitag, 3. April, ab 12 Uhr in den Straßen der Innenstadt und der Altstadt unterwegs.
Plakat Ökumenischer Kreuzweg 2026
Datum:
10. März 2026
Von:
Prof. Dr. Rudi Voller

Die Teilnehmenden tragen auf dem Weg ein großes Balkenkreuz. Mindestens zu zweit nehmen sie es, denn für einen allein ist es zu groß und zu schwer. Miteinander gehen sie diesen Weg, hören Texte, beten und singen, wenn sie kurz Halt machen an den fünf Stationen. An jeder Station finden sich Menschen, die das Kreuz auf dem Weg von der einen zur anderen Kirche tragen. Die Gläubigen erinnern sich an den Weg Jesu durch Verleugnung, Spott und Gewalt bis ans Kreuz. Dabei bitten sie auch für die Menschen, die bis heute Leid und Gewalt ausgesetzt sind.

Der ökumenische Kreuzweg ist seit Jahren ein besonderes Ereignis am Karfreitag. Er beginnt um 12 Uhr an der Kirche St. Mariä Empfängnis an der Oststraße und geht dann über die Johanneskirche, Neanderkirche, St. Andreas bis zur Basilika St. Lambertus am Stiftsplatz. Stadtdechant Frank Heidkamp und Superintendent Heinrich Fucks gestalten dort gegen 13.30 Uhr den Abschluss an der Rückseite der Basilika.